Der Internet Explorer wird von unserer Website nicht unterstützt. Bitte verwenden Sie einen aktuellen Browser (z.B. Edge, Firefox, Chrome).

Story bias

Alle Fakten auf dem Tisch? Gut! Aber jetzt braucht es noch eine gute Geschichte für das Change-Projekt

Zu gut erzählten Geschichten fühlen wir uns hingezogen, von nüchternen Tatsachen dagegen schnell gelangweilt. Dieses Phänomen spiegelt sich beispielsweise in unserem eigenen Medienverhalten wider. Die Klarheit der Fakten ist die Grundlage. Um die Fakten zu vermitteln, ist die Erzählform jedoch geeigneter als die reine sachliche Beschreibung.

Einfach beschrieben, greift hier das Behavior Pattern Story Bias: Geschichten merken wir uns besser als Fakten. Das Interessante: Bei der Prozessierung und Memorierung wird ausgeblendet, ob der Zusammenhang zwischen den Teilereignissen sachlogisch begründet oder künstlich konstruiert ist.

Für die Kommunikation Ihres Change-Projektes bedeutet das nicht, dass Sie den Mitarbeiter:innen eine Geschichte von einer Idealwelt zeichnen sollen, die nicht dem realen Ergebnis des Change-Projektes entspricht. Aber wenn Sie den geplanten Ablauf und das Ergebnis der Veränderung in eine attraktive Geschichte übersetzen, erhöhen Sie Aufmerksamkeit und Akzeptanz in der Organisation.

Konkret können Sie Methoden wie Stakeholder Mapping oder User Journey Mapping auch für den Change-Prozess anwenden. Das Erarbeiten von Personas ist in den meisten Unternehmen bereits gängige Praxis in der Vermarktung – wer sind die Personas Ihres Change-Projektes? Welche Bedürfnisse und Bedenken haben sie? Was sehen und erleben sie im Unternehmensalltag? Je näher Ihre Change-Story an den Bedürfnissen und Motiven Ihrer Personas und damit Stakeholdern bleibt, desto geringer ist das Risiko, dass Ihre Change-Botschaften nicht ankommen. Und: holen Sie sich Hilfe von Expert:innen aus der Unternehmenskommunikation oder dem Content-Marketing. Das Storytelling-Wissen, dass Ihr Unternehmen aus Kundenprojekten besitzt, können Sie für Ihr Change-Projekt nutzen.

Was ist eigentlich PsyChange?

Veränderungen lösen Gefühle wie Ängste oder Ärger aus. In Transformationsprojekten kombiniert elaboratum klassische Change-Methoden mit verhaltenspsychologischen Erkenntnissen. Bei Transformationen sind es vor allem die unbewussten Verhaltensweisen und Emotionen der Beteiligten, die den Erfolg des Transformationsprozesses beeinflussen. Durch die Verwendung psychologisch fundierter Behavior Patterns lässt sich die Komplexität der unterschiedlichen Bedürfnisse und Emotionen im Change-Prozess reduzieren. Diese Herangehensweise heißt „PsyChange“.

Wenn wir in die Change-Journey starten, sollten wir daher den Mensch und seine Bedürfnisse sowie Emotionen in den Mittelpunkt stellen.

Mehr zu PsyChange erfahren

Sie möchten mehr über PsyChange erfahren? Laden Sie sich kostenfrei unser aktuelles Whitepaper zum Thema: „Mensch verändere Dich nicht? Wie mit Verhaltenspsychologie Veränderungsprojekte in der Versicherungsbranche gelingen“ herunter: www.insurefin.digital/blog/whitepaper-psychange-mensch-veraendere-dich-nicht/

Spannende Diskussionen und Insights rund um PsyChange im Versicherungskontext gibt’s bei den InsureFin Digital-Days 2021.

In München am 23.09., in Frankfurt am Main am 07.10. und auch in Zürich am 13.10. legen wir den Fokus der Veranstaltungen auf Erkenntnisse aus der Behavioral Economics für die Banking- und Versicherungsbranche.

Auch im hybriden Eventformat sind alle 3 Veranstaltung in München, Frankfurt und Zürich für Sie besuchbar. Melden Sie sich jetzt kostenfrei an!

Den InsureFin Digital-Day weiterempfehlen